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<title>Niederrheinischer Trojamythos</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Niederrheinischer Trojamythos</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p>Der am <a href="Niederrhein_(Region)" title="Niederrhein (Region)">Niederrhein</a> verbreitete <b>Trojamythos</b> ist der an Vergils <i><a href="Aeneis" title="Aeneis">Aeneis</a></i> anschließende <a href="Gr%C3%BCndungsmythos" title="Gründungsmythos">Gründungsmythos</a> des <a href="Fr%C3%A4nkisches_Reich" title="Fränkisches Reich">Frankenreichs</a>. Daneben wurde auch der Ursprung der Stadt <a href="Xanten" title="Xanten">Xanten</a>&nbsp;– aufgrund volksetymologischer Spekulation&nbsp;– auf das antike <a href="Troja" title="Troja">Troja</a> zurückgeführt. Xanten selbst wird in mittelalterlichen Überlieferungen auch als <i>Troja am Rhein</i>, <i>Troia nova</i> (Neu-Troja) oder als <i>Troia minor</i> (Klein-Troja) bezeichnet.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Mythos">Mythos</h2></div>

<p>Der niederrheinische Trojamythos schließt an die Schilderung <a href="Homer" title="Homer">Homers</a> vom Ende des <a href="Trojanischer_Krieg" title="Trojanischer Krieg">Trojanischen Krieges</a> an, der besagt, dass die von den Griechen besiegten Trojaner fliehen und in mehreren Gruppen über Asien und Europa versprengt werden. Hier gründen sie neue Städte und werden zu Stammvätern neuer, ruhmreicher Völker. Die bis heute bestehende niederrheinische Variante des Trojamythos indes spiegelt den <a href="Gr%C3%BCndungsmythos" title="Gründungsmythos">Gründungsmythos</a> des <a href="Fr%C3%A4nkisches_Reich" title="Fränkisches Reich">Frankenreichs</a> wider, die <i><span lang="la">Origo francorum</span></i>. Als Vorbild diente der römische Trojamythos, wie er in <a href="Vergil" title="Vergil">Vergils</a> <i><span lang="la"><a href="Aeneis" title="Aeneis">Aeneis</a></span></i> überliefert ist und wie seine literarischen Nachahmer eine <a href="Herkunftssage" title="Herkunftssage">Herkunftssage</a> bildet.
</p><p>Die gallischen <a href="Haeduer" title="Haeduer">Haeduer</a> wurden früh vom römischen Senat wiederholt als Brüder und Verwandte bezeichnet, als <i>fratres consanguineosque</i>, wie Caesar überlieferte.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Kaiser Claudius ließ im Jahre 48 den Haeduern vor allen Galliern das <i><a href="R%C3%B6misches_B%C3%BCrgerrecht#Rechte_und_Pflichten" title="Römisches Bürgerrecht">ius honorum</a></i> zuteilwerden. Aus allem geht hervor, dass kein anderer Gallierstamm das Recht in Anspruch nehmen konnte, sich <i>fratres consanguineique populi Romani</i> zu nennen. Später versuchten auch die Arverner, sich diese Bezeichnung anzumaßen. <a href="Tacitus" title="Tacitus">Tacitus</a> bekräftige Ende des 1. Jahrhunderts die diesbezügliche Einzelstellung der Haeduer.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Haeduer mussten aus dem ihnen zukommenden Ehrentitel bald auf die gemeinsame Abstammung von den Trojanern schließen. Dies entspricht römischer Auffassung vom Wesen derartiger Akte, vergleichbar mit einer Adoption, bei der der Adoptierte zum Sohn des Adoptivvaters wird und damit auch dessen gesamte Ahnenschaft und Traditionen bis ins Biologische übernimmt.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der römische <a href="Historiker" title="Historiker">Historiker</a> <a href="Ammianus_Marcellinus" title="Ammianus Marcellinus">Ammianus Marcellinus</a> beschreibt dann auch in seiner um 380 n.&nbsp;Chr. niedergeschriebenen Chronik <i><span lang="la">Res gestae</span></i> die mythische Entstehung des <a href="Gallien" title="Gallien">gallischen Volkes</a> in Verbindung mit der homerischen Trojalegende.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Beim Versuch, für die nach dem Untergang des Römischen Reiches aufkommenden Franken eine möglichst heroische Abstammung im Sinne einer <i><span lang="la"><a href="Origo_gentis" title="Origo gentis">Origo gentis</a></span></i> zu etablieren, griffen fränkische Geschichtsschreiber im Laufe des 3. Jahrhunderts, spätestens jedoch im 4. Jahrhundert,<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> vermutlich auf die gallotrojanischen Erzählungen zurück.
</p><p>Erstmals urkundlich erwähnt wird der fränkische Trojamythos in einer Abschrift der <a href="Fredegar#Zur_Chronik" title="Fredegar">Fredegar-Chronik</a> aus der ersten Hälfte des 7. Jahrhunderts. Fredegars Weltchronik befasst sich am Schluss des zweiten und zu Anfang des dritten Buches mit dem fränkischen Gründungsmythos. Der Chronist bezieht sich bei diesen Passagen auf ältere Quellen. Buch II beruht auf der Chronik des Kirchenvaters <a href="Hieronymus_(Kirchenvater)" title="Hieronymus (Kirchenvater)">Hieronymus</a>, während sich Buch III auf die <i><span lang="la">Decem libri historiarum</span></i> des <a href="Gregor_von_Tours" title="Gregor von Tours">Gregor von Tours</a> bezieht. Auch der Anfang des <i><span lang="la"><a href="Liber_Historiae_Francorum" title="Liber Historiae Francorum">Liber Historiae Francorum</a></span></i> (LHF) von 726/727 befasst sich mit diesem Thema, wobei sich der LHF in großen Teilen ebenfalls auf das Werk Gregors bezieht. Alle späteren Bearbeitungen gehen im Wesentlichen auf diese beiden Quellen, die Fredegar-Chronik und den LHF, zurück.
</p><p>Fredegar berichtet von einer Gruppe Trojaner, die nach dem Trojanischen Krieg auf der Flucht aus der von den Griechen zerstörten Stadt nach <a href="Makedonien" title="Makedonien">Makedonien</a> gelangten und so zu den Urvätern <a href="Alexander_der_Gro%C3%9Fe" title="Alexander der Große">Alexanders des Großen</a> wurden.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Später sollen sie durch ein Bündnis mit den <a href="Sachsen_(Volk)" title="Sachsen (Volk)">Sachsen</a> der Unterwerfung durch <a href="Gnaeus_Pompeius_Magnus" title="Gnaeus Pompeius Magnus">Pompeius</a> entgangen und über <a href="Pannonien" title="Pannonien">Pannonien</a> an den Rhein gezogen sein. Hier gründete der mythische König Francio das nach ihm benannte Geschlecht der Franken. Fredegar schafft eine Verbindung zu <a href="Vergil" title="Vergil">Vergils</a> <i><span lang="la"><a href="Aeneis" title="Aeneis">Aeneis</a></span></i>, indem er König Francio aus der Linie des Frigas, in der Legende der Sohn des Priamos, hervorgehen lässt. Frigas seinerseits wird zum Bruder des <a href="Aeneas" title="Aeneas">Aeneas</a> erklärt, der nach Vergil der Stammvater des römischen Volkes war. Somit erklärt der fränkische Trojamythos die Franken zum Brudervolk der Römer. Xanten wird in dieser Epoche als <i>Troja francorum</i>, Troja der Franken, bezeichnet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Xanten_als_Troja_am_Niederrhein">Xanten als Troja am Niederrhein</h2></div>
<p>Die Bezeichnung <i>Troja</i> für das heutige Xanten wurzelt in der römischen Epoche. Als der römische Kaiser <a href="Trajan" title="Trajan">Marcus Ulpius Traianus</a> um 110&nbsp;n.&nbsp;Chr. das heutige Xanten zur <a href="Colonia_(Rom)" title="Colonia (Rom)">Colonia</a> im römischen Rechtssinne erhob, benannte er den Ort, wie im <a href="R%C3%B6misches_Reich" title="Römisches Reich">Römischen Reich</a> üblich, nach sich selbst <a href="Colonia_Ulpia_Traiana" title="Colonia Ulpia Traiana">Colonia Ulpia Traiana</a> (CUT). Nachdem der Ort im Jahr 275&nbsp;n.&nbsp;Chr. von den <a href="Franken_(Volk)" title="Franken (Volk)">Franken</a> völlig zerstört worden war, ging dieses <a href="Toponomastik" title="Toponomastik">Toponym</a> im ausgehenden 3.&nbsp;Jahrhundert im offiziellen Sprachgebrauch verloren. Es findet sich aber noch in Abwandlungen in späteren Nennungen. Im <a href="Fr%C3%BChmittelalter" title="Frühmittelalter">Frühmittelalter</a> wurde aus <i>Traiana</i> die Eigenbezeichnung <i>Troianer</i> der Xantener Bürger.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Das mittelalterliche Xanten wurde nur wenige hundert Meter südlich der Ruinen der ehemaligen römischen Colonia Ulpia Traiana gegründet. Gemäß allgemeiner Lehrmeinung entwickelte sich der Name Xanten aus der lateinischen Bezeichnung „ad sanctos“ („bei den Heiligen“) als Hinweis auf die Märtyrergräber, bei denen im 9.&nbsp;Jahrhundert das Stift <a href="Xanten#Entstehung_des_Viktorstifts_und_der_Stadt_Xanten" title="Xanten">St. Viktor</a> errichtet wurde. Die mittelalterliche Legendenbildung führt jedoch den Namen Xanten auf den Fluss Xanthos (<a href="Skamandros" title="Skamandros">Skamandros</a>) in Kleinasien zurück, an dessen Ufern das antike Troja gelegen haben soll. Greifbar wird dieser Bezug in der Strophe XXIII des frühmittelhochdeutschen <i><a href="Annolied" title="Annolied">Annoliedes</a></i><sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> aus der zweiten Hälfte des 11.&nbsp;Jahrhunderts. Bereits ab dem 10.&nbsp;Jahrhundert kommt es nachweisbar zu Doppelnennungen beider Namen, wobei meist Troja der Bezeichnung Xanten vorangestellt wird. So nennt beispielsweise die Kölner <i>Passio</i> des heiligen <a href="Gereon_von_K%C3%B6ln" title="Gereon von Köln">Gereon</a> Xanten als Stadt der Franken, die von den Nachfahren der Trojaner gegründet worden war und deshalb Troja oder Xanten genannt wird (<i>Troia sive Xantum</i>).<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Rezeption_im_Mittelalter">Rezeption im Mittelalter</h2></div>
<p>In späteren Jahrhunderten wurde der fränkische Gründungsmythos und die Erzählung vom trojanischen Ursprung der Stadt Xanten vor allem am Niederrhein thematisiert und politisch instrumentalisiert. <a href="Denarius" class="mw-redirect" title="Denarius">Denare</a>, die der Kölner Erzbischof <a href="Hermann_II._(K%C3%B6ln)" title="Hermann II. (Köln)">Hermann II.</a> zwischen 1036 und 1056 in Xanten prägen ließ, tragen umseitig die Prägung SCA TROIA (für SANCTA TROIA, „heiliges Troja“) als Bezeichnung für die Prägestätte. Im 15.&nbsp;Jahrhundert nutzte das Haus Kleve den niederrheinischen Trojamythos zur Aufwertung ihrer <a href="Genealogie" title="Genealogie">genealogischen</a> Abstammung gegenüber dem <a href="Habsburg" title="Habsburg">Habsburger</a> Kaiserhaus. Während der <a href="Soester_Fehde" title="Soester Fehde">Soester Fehde</a> von 1444 bis 1449 bezeichnete sich beispielsweise der <a href="Herzogtum_Kleve" title="Herzogtum Kleve">Herzog von Kleve</a> <a href="Johann_I._(Kleve-Mark)" title="Johann I. (Kleve-Mark)">Johann I.</a> als König von Troja.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bereits der Humanist <a href="Hermann_von_Neuenahr_der_%C3%84ltere" title="Hermann von Neuenahr der Ältere">Hermann von Neuenahr</a> lehnte in seiner 1521 veröffentlichten Schrift <i>Brevis narratio de origine et sedibus priscorum Francorum</i> („Kurzer Abriss vom Ursprung und den Wohnsitzen der alten Franken“),<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> in der er sich auch auf bei <a href="Asciburgium" title="Asciburgium">Asciburgium</a> gefundene Altertümer bezieht, in kritischer Auseinandersetzung mit <a href="Johannes_Trithemius" title="Johannes Trithemius">Johannes Trithemius</a> und dessen angeblichem Gewährsmann „Hunibald“ die Theorie von der trojanischen Abkunft der niederrheinischen <a href="Fr%C3%A4nkisches_Reich" title="Fränkisches Reich">Franken</a> ab.
</p><p>Noch bis in das 19. Jahrhundert stritten sich Gelehrte über den historischen Wahrheitsgehalt der Erzählung. Auch <a href="Richard_Wagner" title="Richard Wagner">Richard Wagners</a> Schrift <i><a href="Die_Wibelungen" title="Die Wibelungen">Die Wibelungen</a></i> von 1848 verwendet den Mythos. Viele sahen einen trojanischen Ursprung der Franken als geschichtliche Tatsache an.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch heute noch ist dieser Mythos am Niederrhein lebendig.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Rezeption_im_Nibelungenlied">Rezeption im Nibelungenlied</h2></div>

<p>Untergründig hatte der niederrheinische Trojamythos auch Einfluss auf das im <a href="Hochmittelalter" title="Hochmittelalter">Hochmittelalter</a> entstandene <i><a href="Nibelungenlied" title="Nibelungenlied">Nibelungenlied</a></i>. Der Antagonist <a href="Hagen_von_Tronje" title="Hagen von Tronje">Hagen</a> stammt aus Tronje, ein Name, der vermutlich auf das heute in Belgien gelegene <a href="Drongen" title="Drongen">Drongen</a> zurückgeht. In mehreren Fassungen der Sage wurde jedoch aus dem mittelhochdeutschen <i>Tronje</i> durch Verschleifung <i>Troja</i>.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Lied wird Hagen von Tronje als Verwandter der im Frankenreich aufgegangenen <a href="Burgunden" title="Burgunden">Burgunden</a> beschrieben. Als <a href="Siegfried_der_Drachent%C3%B6ter" title="Siegfried der Drachentöter">Siegfried von Xanten</a> in der zweiten Aventüre an den burgundischen Hof nach <a href="Worms" title="Worms">Worms</a> kommt, ist Hagen der Einzige, der den Helden sofort erkennt. Unabhängig vom historischen Wahrheitsgehalt war dem Dichter des Nibelungenliedes die mythische Verbindung zwischen Troja und Xanten noch bekannt.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch stellte er über die Burgunden eine Verbindung zu den Franken her.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Asciburgium">Asciburgium</h2></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Asciburgium" title="Asciburgium">Asciburgium</a></i></div>
<p>Eine Parallele zur gallotrojanischen Legendenbildung am Niederrhein bildet der Mythos der bei <a href="Tacitus" title="Tacitus">Tacitus</a> erwähnten Gründung des Ortes <span lang="la"><a href="Asciburgium" title="Asciburgium">Asciburgium</a></span> (<a href="Moers" title="Moers">Moers</a>-<a href="Asberg_(Moers)" title="Asberg (Moers)">Asberg</a>) durch <a href="Odysseus" title="Odysseus">Odysseus</a>, den es auf seinen <a href="Odyssee" title="Odyssee">Irrfahrten</a> an den Rhein verschlagen haben soll.
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote lang="la" style="margin:0;">
<p>“Ceterum et Ulixen quidam opinantur longo illo et fabuloso errore in hunc Oceanum delatum adisse Germaniae terras, <i>Asciburgiumque</i>, quod in ripa Rheni situm hodieque incolitur, ab illo constitutum nominatumque; aram quin etiam Ulixi consecratam, adiecto Laertae patris nomine, eodem loco olim repertam, monumentaque et tumulos quosdam Graecis litteris inscriptos in confinio Germaniae Raetiaeque adhuc extare.”
</p>
</blockquote>
<blockquote style="margin:.5em 0 0 0;" lang="de-Latn">
<p>„Übrigens glauben einige, dass auch <a href="Odysseus" title="Odysseus">Ulixes</a>, auf seiner langen und sagenhaften Irrfahrt in jenen Ozean verschlagen, die Küsten Germaniens betreten habe und dass das am Ufer des Rheins gelegene Asciburgium, das noch heute bewohnt wird, von ihm begründet und benannt sei; ja, es sei sogar ein Altar, der von Ulixes unter Beifügung seines väterlichen Namens <a href="Laertes_(Mythologie)" title="Laertes (Mythologie)">Laertes</a> sei, an eben jener Stelle einst gefunden worden.“<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
</blockquote></div></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Hans_Hubert_Anton" title="Hans Hubert Anton">Hans Hubert Anton</a>: <cite style="font-style:italic">Troja-Herkunft, origio gentis und frühe Verfasstheit der Franken in der gallisch-fränkischen Tradition des 5. bis 8. Jahrhunderts</cite>. In: <cite style="font-style:italic"><a href="Mitteilungen_des_Instituts_f%C3%BCr_%C3%96sterreichische_Geschichtsforschung" title="Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung">Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung</a> MIÖG</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>108</span>, Heft 1–2. Oldenbourg, 2000, <a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220073-8484%22&amp;key=cql">0073-8484</a></span>, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>1–30</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Niederrheinischer+Trojamythos&amp;rft.atitle=Troja-Herkunft%2C+origio+gentis+und+fr%C3%BChe+Verfasstheit+der+Franken+in+der+gallisch-fr%C3%A4nkischen+Tradition+des+5.+bis+8.+Jahrhunderts&amp;rft.au=Hans+Hubert+Anton&amp;rft.date=2000&amp;rft.genre=journal&amp;rft.issn=0073-8484&amp;rft.issue=Heft+1-2&amp;rft.jtitle=Mitteilungen+des+Instituts+f%C3%BCr+%C3%96sterreichische+Geschichtsforschung+MI%C3%96G&amp;rft.pages=1-30&amp;rft.place=Wien%2C+M%C3%BCnchen&amp;rft.pub=Oldenbourg&amp;rft.volume=108" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>Johnathan Barlow: <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">Gregory of Tours and the Myth of the Trojan Origins of the Franks</cite>. In: <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic"><a href="Fr%C3%BChmittelalterliche_Studien" title="Frühmittelalterliche Studien">Frühmittelalterliche Studien</a></cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>29</span>. de Gruyter, Berlin 1995, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>86–95</span> (englisch, <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.uni-muenster.de/Fruehmittelalter/Publikationen/fmst/#29">uni-muenster.de</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Niederrheinischer+Trojamythos&amp;rft.atitle=Gregory+of+Tours+and+the+Myth+of+the+Trojan+Origins+of+the+Franks&amp;rft.au=Johnathan+Barlow&amp;rft.btitle=Fr%C3%BChmittelalterliche+Studien&amp;rft.date=1995&amp;rft.genre=book&amp;rft.pages=86-95&amp;rft.place=Berlin&amp;rft.pub=de+Gruyter&amp;rft.volume=29" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li><a href="Eugen_Ewig" title="Eugen Ewig">Eugen Ewig</a>: <cite style="font-style:italic">Troiamythos und fränkische Frühgeschichte</cite>. In: <a href="Dieter_Geuenich" title="Dieter Geuenich">Dieter Geuenich</a> (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Die Franken und die Alemannen bis zur „Schlacht bei Zülpich“ (496/97).</cite> (=&nbsp;<cite style="font-style:italic"><a href="Reallexikon_der_Germanischen_Altertumskunde" title="Reallexikon der Germanischen Altertumskunde">Reallexikon der Germanischen Altertumskunde</a>, Ergänzungsbände</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>19</span>). de Gruyter, Berlin 1998, ISBN 3-11-015826-4, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>1–30</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Niederrheinischer+Trojamythos&amp;rft.atitle=Troiamythos+und+fr%C3%A4nkische+Fr%C3%BChgeschichte&amp;rft.au=Eugen+Ewig&amp;rft.btitle=Die+Franken+und+die+Alemannen+bis+zur+%E2%80%9ESchlacht+bei+Z%C3%BClpich%E2%80%9C+%28496%2F97%29.&amp;rft.date=1998&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=3110158264&amp;rft.pages=1-30&amp;rft.place=Berlin&amp;rft.pub=de+Gruyter&amp;rft.series=Reallexikon+der+Germanischen+Altertumskunde%2C+Erg%C3%A4nzungsb%C3%A4nde" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>Eugen Ewig: <cite style="font-style:italic">Troja und die Franken</cite>. In: <cite style="font-style:italic"><a href="Rheinische_Vierteljahrsbl%C3%A4tter" title="Rheinische Vierteljahrsblätter">Rheinische Vierteljahrsblätter</a></cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>62</span>. Röhrscheid, Bonn 1998, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>1–16</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.mgh-bibliothek.de/dokumente/a/a049393.pdf">mgh-bibliothek.de</a> [PDF]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Niederrheinischer+Trojamythos&amp;rft.atitle=Troja+und+die+Franken&amp;rft.au=Eugen+Ewig&amp;rft.btitle=Rheinische+Vierteljahrsbl%C3%A4tter&amp;rft.date=1998&amp;rft.genre=book&amp;rft.pages=1-16&amp;rft.place=Bonn&amp;rft.pub=R%C3%B6hrscheid&amp;rft.volume=62" style="display:none">&nbsp;</span></li>
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<li>Eugen Gerritz: <cite style="font-style:italic">Das trojanische Xanten</cite>. In: Kreisverwaltung Moers (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Heimatkalender 1966 für den Kreis Moers.</cite> 23. Jahrgang. Schiffer, Rheinberg 1965, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>145–149</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Niederrheinischer+Trojamythos&amp;rft.atitle=Das+trojanische+Xanten&amp;rft.au=Eugen+Gerritz&amp;rft.btitle=Heimatkalender+1966+f%C3%BCr+den+Kreis+Moers.&amp;rft.date=1965&amp;rft.genre=book&amp;rft.pages=145-149&amp;rft.place=Rheinberg&amp;rft.pub=Schiffer&amp;rft.volume=23.+Jahrgang" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>Heike Hawicks: <cite style="font-style:italic">Sanctos – Xantum – Troia. Zum Einfluss ottonisch-byzantinischer Beziehungen auf die Toponymie im Xantener Raum</cite>. In: Uwe Ludwig, Thomas Schilp (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Mittelalter an Rhein und Maas. Beiträge zur Geschichte des Niederrheins</cite>. Waxmann, Münster 2004, ISBN 3-8309-1380-X, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>27–41</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Niederrheinischer+Trojamythos&amp;rft.atitle=Sanctos+-+Xantum+-+Troia.+Zum+Einfluss+ottonisch-byzantinischer+Beziehungen+auf+die+Toponymie+im+Xantener+Raum&amp;rft.au=Heike+Hawicks&amp;rft.btitle=Mittelalter+an+Rhein+und+Maas.+Beitr%C3%A4ge+zur+Geschichte+des+Niederrheins&amp;rft.date=2004&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=383091380X&amp;rft.pages=27-41&amp;rft.place=M%C3%BCnster&amp;rft.pub=Waxmann" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>Georg Heeger: <cite style="font-style:italic">Über die Trojanersagen der Franken und Normannen</cite>. Waxmann, Landau in der Pfalz 1890, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>3–27</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Niederrheinischer+Trojamythos&amp;rft.au=Georg+Heeger&amp;rft.btitle=%C3%9Cber+die+Trojanersagen+der+Franken+und+Normannen&amp;rft.date=1890&amp;rft.genre=book&amp;rft.pages=3-27&amp;rft.place=Landau+in+der+Pfalz&amp;rft.pub=Waxmann" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>Otto Höfler: <i>Siegfried, Arminius und die Symbolik.</i> Carl Winter, Heidelberg 1961.</li>
<li><a href="Hildebrecht_Hommel" title="Hildebrecht Hommel">Hildebrecht Hommel</a>: <cite style="font-style:italic">Die trojanische Herkunft der Franken</cite>. In: <a href="Bernd_Manuwald" title="Bernd Manuwald">Bernd Manuwald</a> (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Rheinisches Museum für Philologie</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>99</span>. J. D. Sauerländer’s Verlag, Frankfurt am Main 1956, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>323–341</span> (19 Seiten, <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.rhm.uni-koeln.de/099/Hommel.pdf">rhm.uni-koeln.de</a> [PDF; <span style="white-space:nowrap">3,8<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>MB</span>]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Niederrheinischer+Trojamythos&amp;rft.atitle=Die+trojanische+Herkunft+der+Franken&amp;rft.au=Hildebrecht+Hommel&amp;rft.btitle=Rheinisches+Museum+f%C3%BCr+Philologie&amp;rft.date=1956&amp;rft.genre=book&amp;rft.pages=323-341&amp;rft.place=Frankfurt+am+Main&amp;rft.pub=J.+D.+Sauerl%C3%A4nder%E2%80%99s+Verlag&amp;rft.volume=99" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>Ingo Runde: <cite style="font-style:italic">Troia sive Xantum. Zu der Entstehung einer (ost-)fränkischen Troiasage und ihrer Bedeutung für die Kontinuitätsproblematik im Xantener Raum</cite>. In: Uwe Ludwig, Thomas Schilp (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Mittelalter an Rhein und Maas. Beiträge zur Geschichte des Niederrheins</cite> (=&nbsp;<cite style="font-style:italic">Studien zur Geschichte und Kultur Nordwesteuropas</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>8</span>). Waxmann, Münster 2004, ISBN 3-8309-1380-X, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>7–25</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Niederrheinischer+Trojamythos&amp;rft.atitle=Troia+sive+Xantum.+Zu+der+Entstehung+einer+%28ost-%29fr%C3%A4nkischen+Troiasage+und+ihrer+Bedeutung+f%C3%BCr+die+Kontinuit%C3%A4tsproblematik+im+Xantener+Raum&amp;rft.au=Ingo+Runde&amp;rft.btitle=Mittelalter+an+Rhein+und+Maas.+Beitr%C3%A4ge+zur+Geschichte+des+Niederrheins&amp;rft.date=2004&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=383091380X&amp;rft.pages=7-25&amp;rft.place=M%C3%BCnster&amp;rft.pub=Waxmann&amp;rft.series=Studien+zur+Geschichte+und+Kultur+Nordwesteuropas" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>Fabian Zuk: <cite style="font-style:italic">Finding Troy in the Rhineland: Phonology, Fredegar and the Frankish Founding Myth</cite>. In: A. Juanes Cortés, P. Ortega Martínez et al. (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Teoría, metodología y casos de estudio</cite> (=&nbsp;<cite style="font-style:italic">Colección Temas y Perspectivas de la Historia</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>6</span>). AJHIS, Salamanca 2016, ISBN 978-84-09-00523-9, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>367–389</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://hal.science/hal-02024039">hal-02024039</a> [PDF]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Niederrheinischer+Trojamythos&amp;rft.atitle=Finding+Troy+in+the+Rhineland%3A+Phonology%2C+Fredegar+and+the+Frankish+Founding+Myth&amp;rft.au=Fabian+Zuk&amp;rft.btitle=Teor%C3%ADa%2C+metodolog%C3%ADa+y+casos+de+estudio&amp;rft.date=2016&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9788409005239&amp;rft.pages=367-389&amp;rft.place=Salamanca&amp;rft.pub=AJHIS&amp;rft.series=Colecci%C3%B3n+Temas+y+Perspectivas+de+la+Historia" style="display:none">&nbsp;</span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
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<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Tacitus, <i><a href="Annales_(Tacitus)" title="Annales (Tacitus)">Annales</a></i> 11,25,1.</span>
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<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Hildebrecht Hommel: <i>Die trojanische Herkunft der Franken.</i> S. 333–337.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Ammianus Marcellinus, <i>Res gestae</i> 15,9,5: <i><span lang="la">Aiunt quidam paucos post excidium Troiae fugitantes Graecos ubique dispersos loca haec occupasse tunc vacua.</span></i></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Ewig 1998, S. 1; Barlow 1995, S. 89 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Fredegar-Chronik II,4: <i><span lang="la">Postea pariti sunt in duabus partibus. Una pars perrexit in Macedoniam, vocati sunt Macedonis secundum populum, a quem recepti sunt et regionem Macedoniae, qui oppremebatur a gentes vicinas; invitati ab ipsis fuerunt, ut eis praeberent auxilium. Per quos postea subiuncti in plurima procreatione crevissent&nbsp;… fortissimi pugnatores effecti sunt; quod in postremum in diebus Phylyphi regis et Alexandri filii sui fama confirmat.</span></i></span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Gerritz 1966, S. 146.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Annolied,</i> XXIII. Strophe (Auszug): „Franko gesaz mit den sînin/ vili verre nidir bî Rîni./ dâ worhtin si duo mit vroudin/ eini luzzele Troii./ den bach hîzin si Sante/ nâ demi wazzere in iri lante;/ den Rîn havitin si vure diz meri.“</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Passio Gereonis 15. In: J. P. Migne: <i>Patrologia Latina 212.</i> Paris 1855, Sp. 766.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Hawicks 2004, S38f.; Münze mit der Prägung <i>JOANNES. TROIANORVM. REX.|MONETA.TROIAE.MINORIS.</i></span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Johannes Soter: <i>Hermanni Comitis Nvenarii brevis narratio. De origine et sedibvs Francorum.</i> Nachdruck. In: Willibald Pirkheimer: <i>Descriptio Germaniae Vtriusqve Tam superioris quàm inferioris.</i> Christoffel Plantijn, Antwerpen 1585, S. 63–68 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://books.google.de/books?id=fCQ6AAAAcAAJ&amp;pg=PA63">Online-Ressource</a>, abgerufen am 5. April 2011).</span>
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<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Heeger 1890, S. 4&nbsp;f.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">In den Handschriften B und C des <i>Nibelungenliedes</i> führt Hagen den Beinamen <i>von Tronege</i>. In der <i><a href="Thidrekssaga" title="Thidrekssaga">Thidrekssaga</a></i> wird daraus <i>Högni von Troia</i>. Im älteren, aus dem 9. Jahrhundert stammenden <i><a href="Waltharius" title="Waltharius">Waltharius</a>-Lied</i> heißt es, Hagen sei <i>veniens de germine Troia</i>, aus dem Geschlecht von Troja.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Otfrid-Reinald_Ehrismann" title="Otfrid-Reinald Ehrismann">Otfrid-Reinald Ehrismann</a>: <i>Das Nibelungenlied.</i> München 2005, ISBN 3-406-50872-3, S. 25.</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Tacitus, <i><a href="Annales_(Tacitus)" title="Annales (Tacitus)">Germania</a></i> 3,2.</span>
</li>
</ol></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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